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Samstag, 11. August 2007

Oh mein Gott!

Eigentlich wollte ich das Thema "Arbeit bei Thyssen-Krupp" als erledigt betrachten, in Hinblick auf die Tatsachen aber ist mir dies nicht möglich, da sich in meinem Kopf eine Frage im Sekundentakt und in großen, weiß-grünen Neonleuchtbuchstaben aufblinkt: Wie unbegreiflich dumm oder unvorstellbar inkompetent muss man sein, dass man von dieser Firma nicht mehr eingestellt wird?

Wenn man als total überqualifizierter Ferienjobler (als was man schon ab Quali gilt) um 7 total übermüdet den Laden betritt, stehen die Schießbudenfigure schon in einer Reihe am Eingang und stieren vor sich hin, da ihnen anscheinend noch niemand gesagt hat, dass sich der Weg zum Lager seit 2 Wochen noch nicht geändert hat.
Gesetz dem Fall, man schafft es, diese Zombies inerhalb einer halben Stunde aus ihrer Totenstarre zu reißen und auf den Weg zu schicken, ohne dass sie sich von einem auf ihrem Weg abgestellten Gabelstapler oder einer sich schließenden Tür ausbremsen lassen, schaffen sie meistens tatsächlich mit einer Verlustquote, die weniger als 10% (!!) beträgt den Weg zum Lager, wo man nicht vergessen darf zu erwähnen, dass der Aufzug nur kommt, wenn man den Knopf am Tableau - welches man natürlich nicht in dieser Weiße benennen darf, aber in der Zeichensprache ist dieser Begriff hier sonst schwer festzuhalten - drückt.
Am Arbeitsplatz selbst dann müssen die seit drei Jahren hier arbeitenden Denkabstinenzler von einem 30 Jahre jüngeren erstmals hier tätig werdendem Ferienjobler neu eingewiesen werden. Nachdem sie zurück zum Lager geschickt wurden, weil sie den einfachen Auftrag, einem Kübel und ein Schaufel-Besen-Set mitzunehmen nicht korrekt ausführen konnten, sondern anstelle des geforderten 3 Handschuhe und einen Neonstrahler mitgeschlept haben.
Sollte sie wieder erwarten dann auch diesen Weg, der demzufolge die ersten Morgenstunde aussieht wie ein Set aus dem Film "Rise of the dead" gemeistert haben, ohne gegen ein Wand zu laufen und tot umzufallen, kann man ihnen den ersten Arbeitsauftrag erteilen. Allerdings sollte man dies in primitivster Wortwahl vollziehen, da man sonst Gefahr läuft (oder das Glück hat), dass diese geistigen Tieftaucher eine Gehirnblutung erleiden.
Pausen und den Feierabend sollte man auch hier frühzeitig (1h vor demselbigen Ereignis) ankündigen, um ihnen die Chance zu geben, dies zu registrieren, aus ihrer fordernden Tätigkeit des Bodenwischens auszubrechen und das Gebäude zu verlassen.

Und schon hat man etwas erreicht, was nicht jeder schafft: Man hat den absolut gehirnamputiertesten Menschen auf diesem Planeten einen Lebensinhalt gegeben.

nötiger Hinweiß: Wer hier seine Mitarbeitervollpfosten immer mal wieder mit Stromschocks betäubt entgeht der Gefahr, dass sie laut"Fhmgrablzagroml" schreiend in einer Maschine zusammenbrechen und in einen Ofen fallen.

Resümee, kurz einfach und knapp: Man kann gar nicht zu dumm sein, um bei Thyssen arbeiten zu dürfen...