„Nehmen sie ruhig.“, sagte er mit einem sadistischen Lächeln im Gesicht. „Wenn sie es nicht brauchen können, geben sie es einem ihrer Freunde!“ Doch er wollte mich mit diesem Ausweg, den er mir bot nur in Sicherheit wiegen. Ich wollte ihn höflich ablehnend anlächeln, um ihm nicht merken zu lassen, dass ich ihn durchschaut hatte. Doch das einzige, was mein Gesicht zu Wege brachte war eine furchtverzerrte Fratze.
Angstschweiß lief mir über den Rücken, den er zum Glück nicht sehen konnte.
Langsam, ohne ihn aus den Augen zu lassen, wich ich zurück, um außerhalb seiner Reichweite und bevor er um die Wand zwischen uns herum war mein Heil in der Flucht zu suchen. Doch ich kam nicht weit. Die sechs gierig auf mich gerichteten Blicke machten mich nervös und ich stolperte über ein Hindernis, dass ich nicht gesehen hatte. Sofort war er um die Wand herum. Zu schnell für einen alten Mann, bemerkte ich im hintersten Ende meiner Hirnwindungen, doch der Rest meines Bewusstseins bereitete sich auf das nun Unausweichliche vor.
Er streckte den Arm aus und drückte mir das Abgelehnte in die Hand, nachdem er mir vom Boden aufgeholfen hatte. Ich hab sie hier und nehme sie am Samstag mit nach Hause. Also: wer will die Werbung für ein Girokonto bei der Postbank?

