Ich weiß, dass ich nicht auf ihn hätte hören sollen. Aber es war der erste verständliche Satz, den er verlauten hat lassen, seit er bei uns wohnt. Oder besser seit ihn mein bester Freund und Untermieter David mitgebracht hat. Zu Beginn seines Daseins als unser Haustier wollte er sich partout nicht bewegen. Doch als er dann eines Abends, als ich mit ihm alleine in der Küche stand und ihn wieder einmal zu einer verbalen Äußerung bewegen wollte meinte, ich solle doch einen Spaten und eine Grubenlampe besorgen und mich durch den Zimmerboden nach China graben, konnte ich einfach nicht anders. Überrascht und angetrieben von diesem spontanen ersten und zugleich hochgeistigem Erguss des Milchproduktes besorgte ich rasch das Aufgetragene, schnappte mir noch schnell einen Rucksack, um Bertram, den verdorbenen Fruchtjoghurt und seit diesem Zeitpunkt Pläneschmid und Mentor meiner selbst bequem mitnehmen zu können und begann, direkt unter den Augen der Kaffeemaschine ein Loch auszuheben.
Wie sich der hochverehrte Leser, der mich besser kennt sicherlich denken kann, kam ich niemals in China an, denn ich und mein Begleiter entschieden uns unterwegs, dass China vielleicht doch nicht der geeignetste Ort sei, um mit der Suche nach einem Gegenstand, den mir Bertram der verdorbene Fruchtjoghurt erst am Ziel verraten wollte zu beginnen. Also schlugen wir ein paar kleinere und einen großen Bogen um den mineralhaltigen Kern unseres schönen Planeten und erreichten so schließlich ungewollt Mukunana.
Sicher bin ich mir noch nicht, aber:
Fortsetzung folgt.
Vielleicht.
Hoffentlich.

