Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Freitag, 20. Februar 2009

wie ein geschlagenes Nilpferd

"Und du denkst wirklich, meine Schwester sehe aus wie ein geschlagenes Nilpferd?" fragte mich Karate-Kai, mein stärkster Freund in Mukunana noch einmal vorsichtig. Ich hätte das imposante Muskelspiel unter seinem rechten Ärmel wohl auch nicht bemerkt, wenn ich nicht gerade vollauf damit beschäftigt gewesen wäre, meinen Platz auf dem Schirmständer nicht unbeabsichtigt zu verlassen, von dem ich beim Abstellen meines siebten oder achten leeren Wiskeyglases beinahe gefallen wäre. 'Wahrscheinlich bin ich schon zu besoffen, um mich auf einen der vielen freien Barhocker zu setzen und hatte deshalb erst auf einem Tisch, dann auf Herrn Klabuts Kopf und zuletzt auf dem Schirmständer in der Ecke um mein Gleichgewicht kämpfen müssen, damit ich...', schoss mir noch durch den Kopf, dann traf mich schon Karate-Kais härteste Rechte in ganz Mukunana mitten ins Gesicht und schickte mich nun doch unfreiwillig zu Boden und in einen langen Traum.

Wenn ich jetzt so in den Krankenhausspiegel schau und mich mein Gesicht, dass wahrlich wie das eines geschlagenen Nilpferdes aussieht debil anlächelt, dann wird mir klar, warum mich schon seit Wochen das Heimweh plagt und ich den Tag der Abreise aus Mukunana gar nicht mehr erwarten kann.