Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Mittwoch, 22. Dezember 2010

cold as hell

Ahhhhhhhhhhhhhh!
Würden meine Füße brennen, wäre es besser. Die Kälte frisst mich auf, das gandenlose Dunkel ist da. Kann nicht mehr atmen, kann nicht mehr fühlen. Wasser dringt in Auge und Nase, erstickt mich, während der Kopf in einer Geschwindigkeit denkt, als wäre er mit einer Überdosis Sauerstoff gefüttert. Bin einsam, als wäre ich der einzige Mensch auf der Erde, und doch sind tausend Körperlose Stimmen um mich, seelenlose Körper drücken mich nieder. Und alles schwarz, leer, unendlich und doch klanglos, kein Echo, tobende Stille. Ich sehe kein Licht mehr. Eine Umarmung würde mich retten, aus der Einsamkeit befreien und gleichzeitig töten, erwürgen, verschlingen.
Hades kommt näher, die Qualen schicken mich in einen Dämmerzustand.
Erlösende Bewusstlosigkeit.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Muss es denn wirklich sein?

Mittwoch, 29. September 2010

manege frei!

HerzlichwillkommenmeineDamnundHerrn! Grausam sind Dramen in 10 Akten und wenn der letzte Vorhang fällt, bleibt kein Auge trocken. Die Welt dreht sich einmal um seine eigene Achse und nichts bleibt so wie es war und wird sein wie es ist! Der Protagonist fragt, ob sie jemals einen Ton gesehen haben oder einem Bild zugehört? Haben sie jemals einen Gedanken berührt oder das Nichts geschmeckt? Haben sie eine LÜge erzählt, die nichts als die Wahrheit war, weil DAS das Leben ist? Manege frei für den Zirkus der nie endet!

Samstag, 6. Februar 2010

Aufschub ist kein Aufhub. Und kein Auswurf Oo

Auf einige Anfragen hier nochmal für alle: der Umzug und weiteres Geblogge auf der/die neue Adresse wird sich noch ein wenig verzögern, da momentan die Band dank neuem Schlagzeuger im Mittelpunkt steht und eine Frau im Mittelpunkt stehen sollte. Schon ärgerlich, wenn man einfach nicht mehr beachtet wird, nicht mehr interessant ist. Schmerzhaft.

Mittwoch, 27. Januar 2010

All the small things

Und jeder verdammte Moment macht mich glücklich. Also bitte weine nicht, ich werde den Teufel tun und dich fallen lassen.
Ich liebe dich.

Sonntag, 17. Januar 2010

Nachruf

Heute, 17. Januar - die slebst gesetzte Deadline, letzte Schmerzen. Wenn ich einen Wunsch frei hätte würd ich das Rad der Zeit zurückdrehen auf den 7.12.2008 und mich dabei mitdrehen. Danke für die Liebe, die du in mich gesetzt hast, natürlich war ich dir und unserer Sache immer treu. Ich wünsch dir nur das Beste, sollten wir nichts mehr voneinander hören.

PS: Ich les bei dir nicht mehr mit, seit wir uns getrennt haben und ich werds auch nie wieder tun, was auch immer da stehen mag...

Mittwoch, 13. Januar 2010

Lange nichts gesaugt hier

So, inspiriert durch weiblichen Ratschlag aus Bayreuth hab ich mir so überlegt, ob ich nicht nen Porno saugen sollte - hab dann aber festgestellt, dass Pornos ziemlich saugen. Oder eben nicht, was in diesem Fall ja noch schlimmer ist.
Drum informiere ich hiermit lieber die Weltöffentlichkeit, dass bald wieder Leben entstehen wird hier bei mir. Und auch wenn das nach Sauger-Ersatz klingt mein ich damit nur, dass der Blog umzieht auf www.Mundsinn.de, sofern Frau P mal Zeit hat und er dann von mir wieder öfter rangenommen wird, der Blog. Ahem.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

2010

Das neue Jahr kann nur besser werden. Muss man mehr sagen?

Sonntag, 8. November 2009

Blind, vielleicht

What is love?
Ich weiß es nicht.
What is fear?
Vielleicht eines ihrer Kinder.

Die Angst, dass du nur denkst, mich zu lieben, die Angst davor, dass du merken könntest, dass du nur noch das Gefühl, welches mal war liebtest. Dass du das Gefühl vermisst, nicht mich. Deine Taten, deine Gedanke, deine Worte sprechen davon.
Dumm von mir, mich nochmal der Illusion hinzugeben, dass deine Liebe tatsächlich so stark ist, nicht zu versuchen, das Gefühl wieder entstehen zu lassen. Idealistisch. Märchenhaft. Würdest du mich tatsächlich lieben, dann würdest du das auch nach Monaten der Trennung noch. Würdest du mich wirklich lieben, gäbe es keine Zweifel, was ist wäre nicht komisch, sondern eine Erleichterung. Du würdest mich nicht loslassen wollen.
Jeder ist sich sicher, dass es nicht mehr ist. Dass dein Gefühl lösgelöst ist von meiner Person, dass nur ein anderer kommen braucht, für den es das selbe wäre. Mein Kopf und meine Erfahrung geben ihnen recht. Sagen, dass du es einfach nur noch nicht einordnen kannst.
Es hält mich am Boden.

Trotzdem werde ich mich dem Gefühl und der Situation stellen. Werde mit der unglaublichen Angst versuchen zu leben, auf den Zeitpunkt warten, an dem du sagen wirst, dass es dir Leid tut, dass du es nicht wusstest, dass es schon lange vorbei ist. Oder mir nicht so weh tun willst und diese Tatsache verschweigen wirst. Ich werde es trotzdem wissen.
Es tut mir Leid, dass ich mich nochmal der verblendeten Hoffnung hingebe.
Ich werde dann wissen, was ich jetzt schon befürchte.

Es tut mir Leid, aber ich liebe dich einfach zu sehr um nicht mehr zu hoffen.

Donnerstag, 5. November 2009

Zug längst abgefahren

Manches Mal, geliebter Freistaat

haben wir uns gefragt, ob du hassenswertere Angestellte hast als die Beamten bei der Südostbayernbahn. Und auf jeder Demo haben wir festgestellt: Ja, es gibt da noch unsere tolle Polizei.
Auf der anderen Seite haben wir uns auch auf so mancher Demo gefragt, ob es denn dümmere Staatsdiener gäbe als deine Knüppelbrigaden. Und bisher musste wir dies verneinen. Bis ich heute den Gegenbeweis fand:



Und damit wäre der nun wirklich einzige Vorteil und heimliche Grund für die geplante Privatisierung der Bahn gefunden, denn mit solchen Vögeln würde ich auch nichts mehr zu tun haben wollen.

Samstag, 31. Oktober 2009

Ich sah kein Licht

Es ist gut wie es ist. Der Schmerz hat endlich ein Ende, ich habs endlich geschafft ihn abzustreifen. Ich lebe wieder und leide nicht mehr. Niemand kann sich vorstellen, wie schlimm es war seit Monaten, niemand dewegen, weil ich es niemandem gesagt habe, und die Person, ders auffallen hätte sollen, hat sich davon nur verletzen lassen. Hab meine Souverenität verloren und damit mich. Doch seit es vorbei ist, ist alles wieder da, wo es sein soll, wo es hingehört. Welt, ich stehe wieder auf meinen Beinen.
Nur einmal, 3:25 Minuten reißt meine Brust unendlich schmerzhaft auf und lässt einen Blick auf das zu, was einmal ein Herz war. Ein Herz, das für dich geschlagen hat. Und selbiges immer noch gern tun würde. Nur einmal noch lass ich den Tränen freien Lauf, weil es anders kommen hätte sollen.



und ich hoffe, man begegne sich immer zweimal im Leben. Vielleicht sind dann die Umstände nicht so schlecht wie sie es diesesmal waren.

Dann drehe ich mich um und gehe. Mit einem Lächeln um die Lippen...

Freitag, 17. Juli 2009

Komm auf meine Party

Mal was anderes. Untypisch. Vor allem für die Szene und mich. Ein anderer Weg, etwas zu sagen, ohne Gewalt. Vielleicht der bessere.



Danke an André für den Hinweis

Montag, 13. Juli 2009

Blättertanz

Oranges Laub, das den teilweise nassen Boden bedeckt. Dazwischen immer wieder rote Herbstblätter. Die Luft riecht würzig, ein bisschen nach dem Wasser des nahen Sees und den Bäumen der Berge ringsherum. Durch die verfärbten Kronen schimmern kleine Berghanghäuser, typisch für diese Gegend, idyllisch. Dort will ich spazieren, nicht allein, sondern mit dir. Glück und Wärme, trotz der frischen Brise, die deine Haare wie einen Helm um deinen Kopf bläst. Deine Augen glänzen während du springst, läufst, mal langsam gehst, nur um dann wieder loszulaufen, ich um dich, neben dir, mal hinten, mal voraus. Schnaufend fallen wir uns in die Arme, du stellst dich auf die Zehenspitzen. Küssen uns einmal, nochmal, atemlos.
Abwechselnd ekstatisch und ruhig, verliebt, während die nassen Blätter an unsere Schuhsohlen kleben, die trockenen knisternd unter unseren Bewegungen zerfallen, dazwischen Äste zerbrechend knacken.

Schöne Gefühle. Dreck.

Sehnsucht.

Samstag, 27. Juni 2009

Fight back!

Hin und wieder stolpert man über Schriftstücke, die erst dadurch etwas auslösen, dass sie schon älter sind. Ich bin auch gestolpert und dabei hat mich die nahe Vergangenheit geschubst und ich bin hingefallen. Volle Kanne Unterkiefer gegen die Kante. Metaphorisches Blut läuft mir aus der Nase über die Lippen und in den Mund. Das Schlimmste daran? Ich habs verdient.
Fehler macht man, ab und an, jeder. Aber dass die Erkenntnis so spät kam, beinahe zu spät aber hoffentlich noch rechtzeitig dreht mir den Magen um und das Herz durch den Fleischwolf. Der Gedanke an Begangenes und Verlorenes fühlt sich an, als ob ein rostiger Nagel über eine Glasscheibe gezogen wird. Bohrt sich wie ein glühendes Eisen in meine Gehirn und bleibt einfach stecken.
Warum es so weit kommen musste weiß ich selbst nicht. Es ist nun an mir zu rufen: "Es entgleitet mir. NEIN! NEIN! NEEEEEIN! Ich will nicht das alles kaputt geht. Will mich auf den Boden werfen und sofort zu Staub zerfallen bei dem Gedanken, ich halt ihn nicht aus, ich komm hier nicht raus, ich fühl mich so schlecht."

Aber jetzt, da mir der Schmerz klar gemacht hat, dass ich dich liebe, so wie du bist, dass ich dich FÜR deine Tendenz zu extremes Verhalten liebe, für alles, was ich an dir kritisiert habe, bedingungslos, dass der Fehler bei mir mehr lag als bei dir, egal was die sagen, die nur mein Bestes wollen, jetz heißt es: Zähne zusammenbeißen, hoffen, dass es noch nicht unwiederbringlich zerstört ist, KÄMPFEN, beißen, wieder alles in den nahezu perfekten Zustand, in dem es schon einmal war versuchen zurückzuführen. Dir entgegenzurufen:

Ich geb nicht auf. Weder den Glauben, noch die Hoffnung, noch die Liebe zu dir.

Es wird alles gut.

Dienstag, 16. Juni 2009

Kurz philosophiert

erst von mir:
Lotto ist eine Steuer für Leute die schlecht in Mathe sind. Find ich voll ok.

Dann von Marc-Uwe Kling aus gegebenem Anlass:

Dienstag, 19. Mai 2009

Du bist...

Terrorist! Was auch sonst...

Du bist Terrorist from lexela on Vimeo.

mal was belangloseres

Zu lange harte Musik kann zu Hämorrhoiden führen. Ich empfehle Abwechslung. Feel it. Love it. Hamburg.




(Element of Crime - Ein Hotdog unten am Hafen)

PS: Nein, ich will NIEMANDEM etwas damit sagen, außer, dass mir das Lied gefällt.

Montag, 11. Mai 2009

Schießmichtot.

Es wird Zeit, die Mistgabeln zu spitzen, Schlingen zu knoten und die Fackeln anzuzünden. Und das bevor unsere Spitzenpolitiker die Grundgesetzänderung "zur Piratenbekämpfung", der zur blutigen Niederschlagung von Demonstrationen oder sozialen Unruhen durch Soldaten dient durchbekommen.
Macht die Augen auf und zündet ihn doch endlich an, den Laden, denn das System ist gescheitert!

Donnerstag, 30. April 2009

eine kleine klarstellung

Ganz egoistisch will ich hier zwischen all den Katastrophen und Kriegen, der Wirtschaftsrezessin und der Schweinegrippen und all der anderen Panikmache, die in den Medien omnipräsent ist etwas (wahrscheinlich nur für mich) Positives melden.
Dazu folgendes Bild:
















(auf dem Bild zu sehen: Madame K. in Telefonzelle, Telefonzelle in namentlich unwichtige Stadtm, namentlich unwichtige Stadt)


Zur Zelle oder der Stadt hab ich wenig zu sagen, nur so viel zum Bild: Madame K. ist wohl seit sehr langer Zeit der erste Mensch, bei dem ich mit der Frage nach ihrem Wohlergehen nicht höflich sein will oder sie aus beruflichem Interesse stelle. Ihr stelle ich die Frage, weil es mich wirklich interessiert und mir sehr viel daran gelegen ist, dass es ihr eben ... wohl ergeht.


So. Daraus kann jeder Mitlesende schließen was er will.


Nachtrag: Da ich seit geraumer Zeit wieder aus Israel zurück bin hier noch die Anmerkung, dass demnächst eine kurze aber ziemlich komische Geschichte nebst einigen dazugehörigen Bildern von Juden, Palästinenser, Soldaten, Verrückte und einem Hund folgen wird.